Dismantle Me

Mein Innerstes, ausgebreitet auf deinem Fußboden.. hat doch was?!

Kaugummis

18.8.07 16:40


Ich bin ich, Stück für Stück

Du kennst meine dunkle Seite noch nicht, mein Herz, und ich frage mich, ob sie dir gefallen wird. Meine dunkle Seite war es bisher so manches Mal, welche die Männer reizte, selbst wenn sie sie nicht kannten, sie ahnten sie.
Du kennst meine dunkle Seite ganz und gar nicht, Liebster, aber sie wird nicht auf Ewig verborgen bleiben.
Allerdings... frage ich mich, ob sich hinter deiner Mauer aus Schweigen nicht auch eine dunkle Seite deiner Selbst verbirgt. Ich hoffe es, denn sie könnte sich mit der meinen recht gut vertragen.

Soweit es mich die Erfahrung lehrte, sind Männer aus zwei Gründen sehr schweigsam: Entweder weil sie (finstere) Geheimnisse zu verbergen haben, die ich  bergen möchte wie einen Schatz, finden möchte und mein Eigen machen allein durch mein Mitwissen... oder weil das, was sie zu sagen hätten, gänzlich uninteressant ist.
Letzteres ist sehr tragisch und enttäuschend, wobei mich Ersteres reizt wie kaum etwas sonst.
So hoffe ich doch du bist eine zerrüttete Seele, auch wenn es pervers ist, das zu wünschen.

7.8.07 08:55


Sterne

Gestern flog einer der schwarzen Metterschlinge aus meinem Bauch zu meinem Ohr heraus und flatterte mir um den Kopf. Ich bestaunte seine durchsichtig schimmernden, pechschwarzen Flügel und erschrack, als er plötzlich mitten in der Luft vor mir stehen blieb und mich mit unendlichfarbenen Augen fixierte.

Schick mir einen der tausend Sterne deines glasklaren Nachthimmels.

7.8.07 08:47


Fernmündlich

Wenn ich mit dir telefoniere, merke ich, dass ich die leitende Kraft bin. Ich ermutige dich, zu sprechen, suche in deinem Schweigen nach Worten und locke sie an die Oberfläche. Du gibst dir Mühe, mein Liebster, doch ich merke... ich habe mehr Mut als du. Diese Erkenntnis beruhigte meinen Herzschlag... ein wenig zu sehr, und die Melodie färbte sich melancholisch, beinahe traurig wegen dem Verlust dieser kleinen Illusion.
7.8.07 08:51


Ich vermisse dich so sehr, dass mir alles weh tut.
Sag mir jetzt und hier und zu dieser Stunde ich solle mich NICHT in den Zug setzen, halte mich jetzt davon ab, sonst werde ich es tun, werde morgen früh bei dir in der Nähe ankommen.
Ja, ich weiß doch, dass du vor Schüchternheit fast umkommen würdest, ja, ich weiß, die Ankunftszeit ist blöd, ja, ich weiß du hast noch Besuch und es kommt ungelegen, ja, ich weiß, dass du Angst hast... ich weiß dies alles und habe deine Antwort schon geahnt..
Und doch.. es verletzt mich und ich weiß nicht einmal, weshalb. Du fehlst mir so sehr, obgleich dies völlig absurd ist... ach, wen interessiert das schon?! Liebe ist immer absurd und irrational^^
Noch eine Woche... ich schmachte, ich brenne, ich sterbe. Mein Herz, wieso hast du nicht einfach gesagt ich solle kommen? Ja, es hätte dich überfordert, ich weiß...

5.8.07 00:09


Immanuel

Auch Ängste finden Raum in meinem Kopf. Ich sorge mich, Liebster, denn unser Karussel dreht sich für ungewiss lange Zeit und eine sich ständig verändernde Welt fliegt an uns vorbei und mir ihr verwandelt sich die Gestalt unseres Ringspieles. Noch fliegen wir auf Metterschlingen, doch wissen wir nicht, welches Reittier uns in naher Zukunft auf dem Rücken trägt.
Die Melodie schwingt im Takt und trägt unsere Seelen auf ihren Schwingen durch die Zeit. Sie dürfen einander nie verlieren, sonst bleibt unser Karussel stehen.
Mein Kater, ich sorge mich um der Zeiten willen, die vor uns liegen. 13 Tage sind es noch, bis ich am 13. des nächsten Monats bei dir sein werde. Die Absurdität dieses Spieles verwirrt mich und ich habe Angst, mich in meinen eigenen Illusionen zu verlaufen.
Wer bist du, mein Kater, der so in sich gekehrt, jede Durchdringung verwehrt?!
Wer bist du mein Paradox, das seine Widersprüche widerspruchsfrei durchsetzt, weil es anders nicht logisch wäre.
Wer bist du, mein Rätsel, das seine Lösung in sich trägt.
Liebster, ich sorge mich. Werden unsere Blick am 13. Tage des folgenden Monats das Wesen erblicken und erfassen, welches sie so sehr ersehen und erhoffen, oder verstricken wir uns, jeder für sich, in unseren eigenen Träumen?
Utopia liegt vor uns, mein Herz, doch tückisch sind seine Landen. Und wirst du nicht sprechen können, so nehme ich deine Hand und wir schweigen gemeinsam.

30.7.07 02:42


Sphinx

Mein Herz, ich kann nicht anders, als immerzu an dich zu denken. Und selbst wenn ich meine Gedanken zwinge, mal an etwas anderes zu denken, drängen sie in deine Richtung, und ich gebe schnell nach, denn ich bin der Rationalitäten müde geworden und möchte, ja, muss, an dich und nur an dich denken... Mein Herz, ich kann nicht anders, als immerzu von dir zu träumen. Eine schattenhafte Gestalt bist du, die am Strand meines Utopias entlangschlendert und etwas ängstlich und verloren aussieht, in all ihrer Schönheit und Stärke. Du bist ein Paradox, du bist *mein* Paradox, mein Widerspruch, ein absonderliches Wesen voller Rätsel und Geheimnisse, die es zu lösen, zu entdecken, zu erwecken gilt.

29.7.07 20:19


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